|
Geschrieben von Ottwald J. HOLLER
|
|
Dienstag, 15. Mai 2012 |
Magazin für Amateurfunk- Elektronik- Funktechnik Monatsausgabe Mai 2012
(oh) Eine Fülle von Antennenbeschreibungen und –Modifikationen zieren unter Anderem diese Ausgabe. Gerade rechtzeitig, um die anstehenden Vorarbeiten für den eigenen Portabel-Antennenpark zu begleiten und eventuelle Änderungen einzuplanen. Es gibt Vieles zu tun: Abspannseile überprüfen, Antennendrähte und ihre Verpackung überprüfen auf leichte Abrollbarkeit, Knickpunkte, Ausfaserungen, Wasserschutz. Isolatoren auf Risse und andere Beschädigungen prüfen, Mastelemente auf Korrosion, Verbindungselemente, leichtgängige geschmierte Aufzugsrollen besichtigen. Vollständigkeit der Zubehörteile, logische Verpackungsordnung und Ersatzteilstock, inklusive Packlisten sind weitere Punkte, die zu bedenken sind.
Manche werden sagen, dass dieser Aufwand übertrieben ist. Da kann man nur dagegen halten, dass Packlisten ein gutes Heilmittel gegen übergenau agierende Zollbeamten sind, am Zielort die zeitraubende blinde Suche nach der enorm wichtigen Schraubkombination perfekt abkürzen und fast immer verhindern, dass dringend benötigte, am Zielort nicht erhältliche, Teile, wie Adapter oder Verbindungskabel, zum Scheitern unserer Lieblingsaktivität führen.Wie in jedem Frühjahr führen die Informationen im FUNKAMATEUR dazu, dass man Neues ausprobieren will und auch die gezielte Teilesuche in den Werbeanzeigen und den Kleinanzeigen erleichtert wird. Konstruktionsmerkmale kommerziell gefertigter Antennen können optische Anregungen für den eigenen Antennenbau bieten, wie zum Beispiel im Artikel KW-Portabelantenne Difona HF-P1.Kommerzielle Siebenelement-Yagi für das 70-cm-Band umgebaut, ist ein Beitrag, bei dem man lernen kann, welche Konstruktionsdetails geeignet sind die Bandbreite der Antenne zu verringern und den Antennengewinn zu erhöhen. Ein sehr anspruchvolles technisches Thema ist der Beitrag Grundlagen der Rauschmessung. Man muss sich sehr viel Zeit nehmen, um sich in diesen Wissensabschnitt hinein denken zu können. Einmal geschafft, öffnet sich ein weites Gebiet der Gerätebeurteilung und –modifikation. Viel Erfolg. |
|
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. Mai 2012 )
|