| Magnetic Balun |
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| Samstag, 11. November 2006 | |
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Magnetic Balun Passende Drahtlängen zum Magnetic Balun
Dass diese keineswegs belanglos ist, zeigt ein kurzer Blick auf das Funktionsprinzip eines Magnetic Balun: Es handelt sich dabei um eine Widerstandstransformation - beim Magnetic Balun zumeist im Verhältnis 1:9. Mit anderen Worten: Wenn wir auf der einen Seite des Magnetic Baluns eine Impedanz von 50 Ohm (Koaxkabel!) haben, bekommen wir auf der anderen eine von 9 . 50 = 450 Ohm - und umgekehrt! Damit wir mit einem Magnetic Balun eine vernünftige Anpassung (SWR) erzielen, müssen wir auf dem Antennendraht logischerweise einen Speisepunkt finden, bei dem das Verhältnis von Spannung zu Strom möglichst genau 450 beträgt. Bei einer End-Fed, also einer endgespeisten Antennne, kommt noch hinzu, dass dieser 450 Ohm-Punkt am gespeisten Ende (besser: Anfang) des Antennendrahtes liegen muss. Damit er auch wirklich dort liegt, darf der Antennendraht nur ganz bestimmte Längen aufweisen. Welche das sind, hat Arthur, DL7AHW, für die einzelnen Amateurfunkbänder berechnet und hier (bitte nach unten scrollen!) grafisch dargestellt. Aus der Grafik geht hervor, dass die gewünschten Verhältnisse (450 Ohm am Strahleranfang) z.B. für das 20 m-Band (türkise Kurve) bei etwa 3,5 / 6,5 / 13,5 / 16,5 / 23,5 / 26,5 / 33,5 / 43,5 / 46,5 m vorliegen. Bei diesen Drahtlängen führt unser Antennensystem tatsächlich auch ohne Antennentuner (also nur mit dem Magnetic Balun) zu einem guten SWR auf dem 20 m-Band. Was tun wir aber, wenn wir mit Hilfe dieses Prinzips auch auf anderen Bändern ein vernünftiges SWR erzielen wollen, ohne deswegen dauernd unsere Strahlerlänge zu verändern? - Die Antwort ist: Wir suchen in der Grafik Stellen, wo möglichst viele Kurven einander möglichst nahe bei 450 Ohm (entspricht 0,45 in der Grafik) schneiden! Eine derartige Häufung von Schnittpunkten findet sich z.B. bei einer Antennenlänge von ca. 13,5 m oder auch 26,5 m. Gewisse Abweichungen vom Ideal (ideal wäre ein einziger Punkt mit 450 Ohm, in dem sich sich alle Kurven schneiden) stimmen wir mit unserem Antennentuner (hier reicht oft schon ein ins Funkkgerät eingebauter) weg. Da die "Grobabstimmung" auf den meisten Bändern schon vom Antennensystem geleistet wird, hat unser Tuner leichtes Spiel und die Verluste halten sich in Grenzen. Beachten Sie bitte, dass 26,5 m Drahtlänge in Kombination mit einem Magnetic Balun (1:9) kein "Kochrezept" darstellen: Zwar sind das in der Theorie recht gute Anhaltswerte, in der Praxis wird aber jede Antenne auch von ihrer spezifischen Umgebung beeinflusst! Experimentieren Sie also mit der Drahtlänge und sorgen Sie auf jeden Fall für ein vernünftiges Gegengewicht (Blech, Radial..) |
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 16. Dezember 2006 ) |
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(am) Der Magnetic Balun - der ja eigentlich ein Unun ist - wird in Verbindung mit einer End-Fed (endgespeister Draht) von manchen Hams als ideale Multibandlösung gepriesen, von anderen im selben Ausmaß aber abgelehnt. Die Wahrheit liegt - wie so oft im Leben - wohl irgendwo dazwischen und hängt zweifellos von den jeweiligen Möglichkeiten und Ansprüchen ab - und ganz sicher auch von der verwendeten Antennenlänge!











